Aladin und die Wunderlampe
Ein Märchen für Kinder nach der Geschichte aus 1001 Nacht von Rosmarie Vogtenhuber
in fantastisches Zaubermärchen zur Weihnachtszeit in den Farben und Klängen des Orients.
Aladin, der aufgeweckte Schneidersohn, will Seefahrer werden.
Er treibt seinen Spaß auf dem Basar und damit seine Mutter zur Verzweiflung. Nach dem Tod ihres Mannes weiß sie sich und den Jungen als einfache Näherin kaum durch zu bringen. Da taucht Kittifix auf, ein verrückter und habgieriger Zauberer, dem kein Trick so recht gelingen will. Nur mit Aladin kann er in den Besitz der Wunderlampe kommen, die ihm alle Wünsche erfüllt. Seine Rechnung geht nicht auf. Aladin entdeckt das Geheimnis der Lampe und kann sich sowohl des Zauberers entledigen als auch die Schneesehnsucht der Sultanstochter Smillina stillen, die unter ihrem trauernden Papa und dem machtbesessenen Großwesir zu leiden hat.
Wie ihre muntere Schimpansengefährtin Hannibal, der britisch königliche Ringgeist Sir William und der große Lampengeist Bao Bao helfen, die Intrigen zu besiegen, garantiert ein turbulent spannendes Spiel, das zum mehrfachen Happyend führt.
Termine
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| Do, |
13.05.10, |
11.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| Di, |
18.05.10, |
11.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| So, |
23.05.10, |
15.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| Do, |
27.05.10, |
11.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| Sa, |
29.05.10, |
11.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| So, |
30.05.10, |
15.00 |
Uhr |
Wasserschloss Westerburg
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| Do, |
03.06.10, |
11.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| Do, |
10.06.10, |
11.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| Di, |
15.06.10, |
11.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| Di, |
29.06.10, |
11.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| Mi, |
07.07.10, |
11.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| So, |
11.07.10, |
11.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| So, |
18.07.10, |
16.00 |
Uhr |
Schloss Wolfenbüttel
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| Di, |
20.07.10, |
11.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| Do, |
29.07.10, |
11.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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Besetzung
Fotos
















Pressestimme: Eisbär Knut im Orient
Mitteldeutsche Zeitung Quedlinburg, 20.11.2009
Weihnachtsmärchen: Kinder der Marktschule erlebten Premiere
VON UWE KRAUS
QUEDLINBURG/MZ. "Aladin und die Wunderlampe" mag auf den ersten Blick nicht das typische morgenländliche Weihnachtsmärchen sein. Doch das Theater setzte eine Armada von Gästen an das Projekt, um Kindesfreude im Zuschauersaal zu produzieren. Rosmarie Vogtenhuber bastelte aus der Geschichte aus 1001 Nacht ein fantastisches Zaubermärchen. Ex-Studienleiter Christian van den Berg fügte peppige Weisen dazu, und der Opernregisseur Holger Pototzki mischte die Farben sowie Klänge des Orients zu einer reichlich einstündigen Inszenierung.
Die dritten Klassen der Quedlinburger Marktgrundschule hatten den Inszenierungsprozess begleitet und schon vorher mit den Darstellern gesprochen. Bei der Premiere freuten sie sich besonders, die Helden nun in bunten Kostümen (Ausstattung: Susanne Bachmann) wieder zu sehen. Die Geschichte von Aladin, dem Sohn der Schneiderin Esra (Julia Siebenschuh), der vom Seefahrer-Dasein träumt, eine Wunderlampe aus der Höhle holt und dann leider betrogen wird, ist bekannt. In der heimischen Fassung kommen der königliche Ringgeist Sir William, sehr britisch Susanne Rösch, ein Äffchen, ein Braun- und der Eisbär Knut dazu.
Publikumsliebling scheint der große Lampengeist Bao zu sein. Benedikt Florian Schörnig, auch als Großwesir besetzt, wurde in seinem Kostüm zum riesigen Luftkörper mit Tutu-Röckchen aufgeblasen. So zaubert er, nachdem er Autogrammkarten verteilt hat, all das herbei, was Aladin (Jörg Vogel) vorweisen muss, um Prinzessin Smillina (Susanne Rösch) zu bekommen.
Doch er hat die Rechnung ohne den verrückten und habgierigen Zauberer Kittifix gemacht, herrlich hektisch und durchgeknallt Markus Manig, der sich ewig verzaubert, der Aladin die Lampe wieder abnimmt.
Letztlich wird, wie es im Märchen so ist, alles gut: Der intrigante Wesir bekommt einen Tritt, Sultanstochter Smillina stillt ihre Sehnsucht nach Schnee, der Roman "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" lässt grüßen, der trauernde Papa ehelicht die verwitwete Aladin-Mutti und die Zuschauer-Kinder klatschen begeistert. Auch wenn dieser oder jener Wort-Gag wie der Zauberspruch zum Nach-hause-Finden, der mit "Tomtom" beginnt, untergeht.
Pressestimme:Kleine, große und freie Geister bringen alles zum guten Ende
Volksstimme Halberstadt, 20.11.2009
Von Liane Bornholdt
"Aladin und die Wunderlampe" ist eines der bekanntesten Märchen aus 1001 Nacht. Rosemarie Vogtenhuber schuf für das Nordharzer Städtebundtheater eine neue Bühnenfassung für kleine Kinder und ihre Eltern. Die Inszenierung besorgte Holger Pototzki. Premiere war am Mittwoch in Quedlinburg.
Quedlinburg. Der Zauberer Kittifix kann zwar sehr musikalisch schnarchen, aber als er erwacht und sich ein Frühstück herbeizaubern will, stoßen seine Künste schnell an Grenzen. Nach mehreren Versuchen bekommt er zwar Blitz und Donner zustande, aber zum Frühstück gerade einmal ein trockenes Brötchen.
Kittifix hat jedoch sehr genaue Vorstellungen davon, wie ein richtiges Frühstück auszusehen hat. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als mittels eines Zauberringes einen Geist herbeizuzitieren, der sich als Sir William, königlich-englischer Ring-Geist, vorstellt, der in dem orientalischen Zauberland mit Tropenhelm, aber nicht ohne den obligatorischen Regenschirm reist. Von ihm erfährt Kittifix, dass er nur ein Kleingeist sei, der zwar ein Zauberdiplom vorzuweisen hat, aber nicht einmal einen Führerschein. Für ein anspruchsvolles Frühstück müsse er schon den großen Lampengeist Baõ Baõ bemühen, aber die Wunderlampe könne nur ein Junge namens Aladin finden.
Markus Manig spielt den Zauberer Kittifix, aufgeregt und ziemlich bockig – später wird man ihn noch als Sultan erleben, der an gebrochenem Herzen leidet und seiner Tochter, der Prinzessin Smillina, gar nicht zuhört, als sie ihm sagen will, dass sie Aladin liebt und gar nicht den bösen und machtgierigen Großwesir heiraten will. Susanne Rösch wird die liebreizende Prinzessin sein, vorerst aber ist sie – very british – Sir William. Nachher als Prinzessin sehnt sie sich nach dem großen Seefahrer Aladin und vor allem nach Schnee.
Diese wie auch die anderen Doppelrollen – Benedikt Florian Schörnig als Großwesir und Lampengeist und Julia Siebenschuh als Aladins Mutter Esra und der Prinzessin Lieblingsaffe Hannibal – sind sorgsam ausgestattet, im Spiel und in der Verkleidung für die Kinder gut zu unterscheiden. Sie alle tragen prächtige Kostüme, in denen allerlei Anspielungen zu entdecken sind. Der Ring-Geist zum Beispiel erinnert doch ziemlich an einen anderen, den Kindern wohl bekannten Zauberer mit Diplom und englischen Wurzeln. Wie dieser rettet auch er die Liebenden aus großer Not, nachdem die ahnungslose Prinzessin sich die Wunderlampe hat abluchsen lassen. Der Große Baõ Baõ erscheint als komisch aufgeblasene Balletttänzerin, kugelrund, aber doch elegant und überaus liebreizend und natürlich keinesfalls zu verwechseln mit dem bösartigen Großwesir, der abwechselnd mit messerscharfen Stahlklauen droht oder mit zarten Taubenfedern schmeichelt.
Ersehnte Seereise nach Franzosien
Die Kostüme und auch die orientalischen Bühnenbilder, der Sultan auf einem gemütlichen Diwan, die Lampenhöhle hinter leuchtenden Steinen, die armselige Schneiderstube von Aladins Mutter zwischen bunten Markisen, schuf Susanne Bachmann, und auch hier schummelte sie ein paar kleine Frechheiten in die Szene. Man ist schließlich im Märchen, und da ist es wohl erlaubt, dass die Rettung aus größter Bedrängnis nicht immer nur mit fliegenden Teppichen geschieht. Die vorhandenen Teppiche nämlich bekam der Zauberer Kittifix sowieso nicht zum Fliegen. Sir William greift dann doch lieber zu " zeitgemäßeren " Zauberfahrzeugen wie einem Ufo. Das Fahrzeug ist so klein, dass die Rettung vor den verbündeten Bösen fast misslingt. Der noch immer um sein Frühstück betrogene Zauberer jagt Aladin und die Prinzessin ebenso wie der machtgierige Wesir, der Smillina zu seiner Frau machen will. Aber wir sind im Märchen, und natürlich wird am Ende alles gut. Der böse Wesir landet auf dem Grund des Meeres, der unleidliche Zauberer Kittifix wird versöhnt durch endlich ein vernünftiges Frühstück, Aladin darf mit seiner Prinzessin endlich die ersehnte Seereise machen nach Engeland und Franzosien, und schließlich erhält Sir William den Zauberring zurück. Aus dem Kleingeist wird ein Freigeist.
Das märchenhafte Spiel ist so spannend, dass die Kinder immer wieder laute Warnungen ihren Helden auf der Bühne zurufen. Es ist aber auch lustig, ohne, dass der Erzählfluss durchbrochen wird. Es gibt einige kleine Ruhepausen, wenn Smillina oder Aladin Liebeslieder singen – Christian van den Berg hat einige kleine Songs komponiert, schön eingängig, ohne reißerisch zu sein. So wird diese Bühnenfassung zum stimmigen Zaubermärchen mit einem gut getroffenen Maß an Fantastik, Witz und Gefühl und Turbulenz, eine Freude für kleine und große Zuschauer.
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