MD Johannes Rieger Intendant | Heidemarie Misgaiski Sekretärin des Intendanten
Susanne Range Chefdramaturgin | Sebastian Fust Dramaturg für Schauspiel und Öffentlichkeitsarbeit Anja Grasmeier Theaterpädagogin | Ines Heyer Dramaturgiesekretärin | Archiv und Bibliothek | Jördis Heizmann Grafikerin
Yvonne Frölich Verkaufsleiterin | Iris Heubach Mitarbeiterin
Volker Reichenbecher Chefdisponent / Leiter des Künstlerischen Betriebsbüros | Bertram Beier Mitarbeiter, Statistenleiter
MD Johannes Rieger Chefdirigent und Leiter des Musiktheaters | Symeon Ioannidis 2. Kapellmeister und Studienleiter | Jan Rozehnal Chordirektor mit Dirigierverpflichtung | Lutz Rademacher Gastdirigent
Ute M. Engelhardt | Hannes Hametner | Arnold Hofheinz | Robert Klatt | Susanne Knapp | Kay Metzger | Volker Metzler | Andrea Moczko | Steffen Pietsch | Jürgen Pöckel | Christian Poewe | Holger Pototzki | Marc Pommerening | Klaus Seiffert | Rosmarie Vogtenhuber | Sebastian Wirnitzer
Susanne Bachmann Ausstattungsleiterin
Lena Brexendorff | Bianca Fladerer |
Nora Johanna Gromer | Franz Gronemeyer | Tanja Hofmann | Wiebke Horn |
Kordula Kirchmair-Stövesand | Petra Korink | Barbara Krott | Jürgen Lier | Volker Metzler | Petra Mollérus | Alrune Sera | Suse Tobisch | Sebastian Wirnitzer
Edith Jeschke | Nina Schubert | Regina Pätzer | Kerstin Pettersson | Bettina Pierags | Gerlind Schröder | Marlies Sturm | Katharina Warken a.G. | Yael Levita a.G.
Xiaotong Han | Matthias Junghans | Juha Koskela | Gijs Roelof Nijkamp | Klaus-Uwe Rein | Tobias Amadeus Schöner | Ingo Wasikowski | Norbert Zilz | Ünüsan Kuloglu a.G. | Wolfgang Schwaninger a.G.
Illi Oehlmann | Susanne Roesch | Julia Siebenschuh | Sybill Güttner-Selka a.G.
Arnold Hofheinz | Benedikt Florian Schörnig | Markus Manig | Jörg Vogel | Fernando Blumenthal a.G. | Frank Watzke a.G. | Jens Tramsen a.G.
Katia Alves de Alencar | Tiana Lara Hogan | Kimiko Koo | Judith Speckmaier
Jaume Bonnin | Daniel James Butler Assistent des Ballettmeisters | Liang-Che Chien | Stephan Müller
Karin Effenberger | Annegret Fischer | Steffi Gehrke | Christine Köppe | Ursula Meinke | Thea Rein | Sabine Scheffler | Anke Walter | Amrei Wasikowski
Dobrin Alexandrov | Volker Jaremko | Thomas Kiunke | Norbert Krug | Helmut Müller | Nikolaytscho Nikolov | Wolfgang Scholtissek | Ki Soo Yoo
I. VIOLINEN
Alexander Betz 1. Konzertmeister |
Anisoara Junkel |
Ulrike Huke |
Margareta Fränz |
Viorica-Elena Carpiuc |
Adrian Stefanescu
II. VIOLINEN
Dimo Balev |
Katja Budinowa |
Emilia Iliewa |
Jenni Koskela
VIOLEN
Violetta Jantschewa |
Jossif Georgiev |
Gabriela Nisa
VIOLONCELLI
Jens Herrmann |
Wesselka Yvanova-Nedeltschewa |
Florinel Maxim
KONTRABASS
Fabio Caggese |
Vayolet Peneva
FLÖTEN
Sebastian Kranz |
Dieter Löhnert |
Franz Stauche
OBOEN
Aurelia Orban |
Lubomir Budinow
KLARINETTEN
Rolf Stabroth |
Ralf Hufeland |
Gheorghe Ionescu
FAGOTTE
Petra Stegmann |
Gyözö Czondi
HÖRNER
Nikolaus Becker |
Dagmar Bücking |
Octavian Costache
TROMPETEN
Bernd Scheide |
Matthias Kunert
POSAUNEN
Edgar Meinke | Ilian Iliew |
Patrick Maul
TUBA
Bruno Uetz
PAUKEN|SCHLAGZEUG
Markus Schmitzer |
Georg Pane
Violetta Kollar Solorepetitorin mit Dirigierverpflichtung | Nina Schneppmüller Solo- und Ballettrepetitorin
Silke Nuss | Andrea Moczko | Bertram Beier
Edith Jeschke | Matthias Junghans | Georg Seidel
Gabriele Burger | Edith Jeschke | Marlies Sturm
Susanne Bachmann Ausstattungsleiterin
Kerstin Nagat Leiterin des Kostümwesens|Damengewandmeisterin | Silvia Mundt Herrengewandmeisterin
Brigitte Eismann | Sabine Harms | Ramona Höhne | Annerose Kauert | Gabriele Küster | Margitta Schiergott | Ulrike Ermlich | Ricarda Thews
Tatiana Heise Leiterin | Karola Besser | Karla Brehmer | Helga Gereke | Monika Jacobi
Heike Kieselbach Leiter(in) | Gaby Hacker | Carolin Hein | Anne-Karin Teupel | Angelika Sense | Dagmar Spriestersbach
Holger Kleinbauer Technischer Leiter
Rolf Zobel Leiter der Bühnentechnik | Marko Lohmann Bühnenmeister | Frank Walter Bühnenmeister | Eberhard Ahrendt | Mike Bannier | Jens Bombosch | Gerlinde Glendenberg | Hans-Joachim Jacobi | Norbert Jakubik | Rumen Karadimow | Helmut Neudeck | Bernd Sasse | Frank Schlechta | Uwe-Werner Sydow | Torsten Windel
Wolfgang Richter Leiter der Beleuchtungstechnik | Holger Hofmann Beleuchtungsmeister | Ralph Ballhorn | Helmut Sommer | Helmut Wirth | Martin Wöde
Kay Lautenbach Leiter der Tontechnik | Stefan Ulrich
Klaus Köhler Werkstattleiter | Günter Dehne Malsaalvorstand | Lutz Etebier Theatermaler | Michael Fehlberg Dekorateur | Mario Fricke Tischler | Marco Rockmann Tischler | Aribert Kummer Tischler|Schlosser
Gisela Wowereit Verwaltungsdirektorin / Stellvertreterin des Intendanten | Ute Ernst Sekretärin der Verwaltungsdirektorin
Christine Greil | Claudia Knauf
Sieglinde Dollase | Jutta Gelinski | Doris Marscheider
Gero Hammer | Werner Hartmann | Anneliese Koch | Ernst Kuhndt | KS Marie-Luise Lorenz | Ruth Meyer | Peter Petzold | Hans Stetter | Günter Trausch

Johannes Rieger, seit 2000 Musikalischer Oberleiter, seit 2005 Musikdirektor und seit 2009 Intendant des Nordharzer Städtebundtheaters, begann nach dem Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik in München und Meisterkursen in Salzburg und Siena seine Kapellmeistertätigkeit am Ulmer Theater, wo er 35 verschiedene Produktionen dirigierte. Gastverpflichtungen führten ihn zu zahlreichen deutschen Theatern und Orchestern (u. a. Staatstheater am Gärtnerplatz in München, Pfalztheater Kaiserslautern, Kölner Philharmonie, Bamberger Symphoniker, Philharmonisches Orchester Regensburg, Südwestdeutsche Philharmonie, Thüringer Symphoniker und Vogtland-Philharmonie) sowie nach Frankreich, Italien, Spanien und in die USA. Von 1996 bis 2002 war Johannes Rieger ständiger Dirigent des Ensembles für Neue Musik European Music Project und leitete zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen, u. a. für den Bayerischen Rundfunk, den NDR und SWR, für ‚wergo’ und das italienische Label ‚Symposion’. In den letzten Jahren arbeitete Rieger mit namhaften Solisten wie etwa Angela Denoke, Helen Donath, Arabella Steinbacher, Marian Lapsansky und Homero Francesch zusammen.

Susanne Range ist seit August 2010 Chefdramaturgin des Nordharzer Städtebundtheaters. Geboren in Wernigerode, absolvierte sie nach dem Abitur bis 1984 ein Musikwissenschaftsstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Nach dem Studium folgte 1984 ein erstes Engagement als Dramaturgin für Konzerte, 1990 bis 1999 als Dramaturgin für Musiktheater und Konzerte an der Oper Halle (Schwerpunkte insbesondere Händel- und Barockoper sowie zeitgenössisches Musiktheater). 1994 und 1995 oblag ihr zudem die Programmredaktion der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und der Ambraser Schlosskonzerte. Von 1999 bis 2000 arbeitete sie als Musikdramaturgin am Theater Magdeburg, von 2000 bis 2008 als Schauspieldramaturgin und Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Schauspiel Halle sowie bis 2009 in gleicher Funktion an der Oper Halle.

Susanne Bachmann ist seit der Spielzeit 2008/2009 Ausstattungsleiterin am Nordharzer Städtebundtheater. Die gebürtige Schweizerin studierte an der Eidgenössisch Technischen Hochschule in Zürich Architektur und an der Hochschule für bildende Künste in Dresden Theatermalerei. Danach folgten mehrere Jahre als Ausstattungsassistentin beim Fernsehen sowie am Theater (u.a. Theater Bremen, Berliner Ensemble, Staatstheater Braunschweig). Eigene Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildnerin entstanden ab 1996 für Kurzfilm-Produktionen und ab 2004 auch für das Theater.

Anja Grasmeier wurde 1965 in Caputh geboren und wuchs in einem musik- und theaterliebenden Haushalt auf. Sie erwarb das Abitur am Gymnasium mit Spezialklassen für Musik in Potsdam, studierte an der Martin-Luther Universität in Halle/ Saale Musik, Germanistik und Sprecherziehung und schloss 1992 ihre Ausbildung zur Theaterpädagogin in Berlin ab. Seitdem ist sie als freischaffende Theaterpädagogin, Dozentin in der Erwachsenenbildung und seit 1999 am Nordharzer Städtebundtheater tätig.

Symeon Ioannidis ist seit 2009 als Kapellmeister und Studienleiter am Nordharzer Städtebundtheater tätig. Zuvor arbeitete der Dirigent am Neustrelitzer Theater und am Stadttheater Hildesheim. Ioannidis stammt aus Thessaloniki und hat in seiner Heimat sowohl Klavier und Geige als auch Mathematik studiert, ehe er sich – nach seiner Hospitanz bei Sylvain Cambreling, Christoph Marthaler und Anna Viebrock sowie der Begegnung mit Iannis Xenakis in der Oper Frankfurt – ganz der Musik verschrieb. Es folgte ein Klavierstudium an der Hochschule für Musik Frankfurt am Main sowie ein Studium im Fach Orchesterdirigieren an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin. Er ist Preisträger internationaler Wettbewerbe und konzertierte u.a. in Deutschland, Griechenland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Zypern und Korea mit dem Berliner Symphonie Orchester, den Berliner Symphonikern, der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein, der Neubrandenburger Philharmonie, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem Symphonischen Orchester Thessaloniki und dem Staatsorchester Thessaloniki. Ioannidis gab Seminare im „Jugendfestspielhaus Bayreuth“ und stand am Dirigentenpult in der „Musikakademie Rheinsberg“, in der „Oper von Thessaloniki“ und in der „Oldenburger Promenade“. Neben seiner Dirigiertätigkeit unterrichtet Ioannidis Klavier und Geige und komponiert. Seit 2008 ist er zudem künstlerischer Leiter des Werkstatt-Orchesters Dresden sowie seit 2009 der Sinfonietta Bardou.

Jan Rozehnal ist seit 2009 als Chordirektor am Nordharzer Städtebundtheater verpflichtet. Er wurde 1957 in Prostejow (Tschechien) geboren. Von 1972 bis 1976 studierte er am Konservatorium in Kromeriz Flöte und Schlagzeug. Von 1976 bis 1982 folgte ein Dirigierstudium an der Musikhochschule in Brno. Sein erstes Engagement führte ihn an die Südböhmische Oper in Ceske Budejovice. Danach arbeitete er als Chordirektor bei verschiedenen Konzert- und Rundfunkchören in Brno, Bratislava und Prag. Besonderes Interesse widmete er in dieser Zeit der Pflege der Alten Musik und gründete sein eigenes Spezialistenensemble („Camerata Bratislava“). Gemeinsam mit diesem wurde er mit dem Preis des Jahres „Diapason d’Or“ für eine Aufnahme mit Messen und Motetten von J. Gallus und K. Harant ausgezeichnet. Von 1986 bis 2008 leitete Rozehnal den renommierten tschechischen Männerchor „Pevecke sdruzeni moravskych ucitelu“, mit dem er weltweite Tourneen unternahm. Es entstanden verschiedene CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für Labels wie z.B. Deutsche Grammophon, Naxos, Discovery. 1996 folgte der Preis der Deutschen Grammophon für eine Aufnahme von Mussorgskys „Boris Godunow“ gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado. Von 2008 bis 2009 war Jan Rozehnal als Chordirektor am Theater Koblenz engagiert.

Jaroslaw Jurasz wurde 1967 in Bielsko-Biala (Polen) geboren. 1977 bis 1986 Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule Bytom, anschließend am Warschauer Nationaltheater als Solist verpflichtet. 1988 wechselte er als Erster Solist an das Staatliche Opernhaus Wrozlaw (Breslau) und tanzte während seines dortigen Engagements Hauptrollen u.a. in „Schwanensee“, „Don Quichotte“ und „Bolero“. Als Gast wurde er zudem von Theater und Tanzcompagnien in Deutschland, Frankreich, Italien, England, Martinique, Russland und Österreich verpflichtet. Zur Spielzeit 1995/96 Wechsel ans Landestheater Coburg. Von 1999 bis 2003 war Jaroslaw Jurasz am Volkstheater Rostock engagiert. Erste eigene Choreografien entstanden, wie: „Und auf dich kommt das Ende ...“ (1997), „Alles ist euer“ (1998), und „Maria. Tragödie vom verlorenen Sohn“ (2003). 2003 wurde Jaroslav Jurasz als Ballettmeister und Choreograf an das Nordharzer Städtebundtheater engagiert. Hier choreografierte Jaroslaw Jurasz in den vergangenen Jahren u.a. „Die erste Schuld“, „Dracula“, „Frida“, „Carmen“, „Der verlorene Sohn“, „Romeo und Julia“, und „Die Kameliendame“.
Nina Schubert gehört seit Juli 2010 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Sopranistin wurde 1983 in Frankfurt am Main geboren. 2010 schloss sie, nach vorangegangener solistischer Ausbildung mit Diplom, ihre Gesangsausbildung mit dem Aufbaustudiengang „Master of voice“ bei Claudia Eder an der Hochschule für Musik Mainz ab. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie während ihrer Gesangsausbildung 2005 als Euridice in Glucks „Orfeo ed Euridice“, 2009 als Lauretta in Puccinis „Gianni Schicchi“ und 2010 als Pamina in Mozarts „Die Zauberflöte“. Am Staatstheater Mainz war sie als Meermädchen in Webers „Oberon“ und als Ozia in Scarlattis „La Giuditta“ zu sehen, an der Oper Frankfurt/Main als Agathe in der Kinderoper „Der Schreifütz“ nach Carl Maria von Weber. In dieser Rolle trat sie auch im Rahmenprogramm zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2007 auf. 2008 übernahm sie in Frankfurt die Rolle der Bellangère in Dukas „Ariane et Barbe-Bleue“. Es folgten eine Werkstatt für Kinder, in der sie die Fiordiligi in Mozarts „Così fan tutte“ übernahm, und mit „Orpheus in der Opernwelt“ nach Gluck eine weitere Kinderoper, in der sie den Amor sang. Als mehrfache Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg war sie dort 2007 in der Titelpartie in Schumanns „Der Rose Pilgerfahrt“ zu hören. 2008 wurde sie zudem mit dem Förderpreis des Internationalen Meistersingerwettbewerbs Neustadt ausgezeichnet. Mit verschiedenen Opern- und Operettengalen trat sie unter anderem mit den Frankfurter Sinfonikern und den Thüringer Symphonikern auf.

Regina Pätzer gehört seit Dezember 2009 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Mezzosopranistin wurde 1980 in Mannheim geboren und schloss 2009 nach einem Ersten Staatsexamen in den Fächern Musik und Mathematik ihre solistische Gesangsausbildung für Oper und Konzert bei Claudia Eder an der Hochschule für Musik Mainz ab. Schon während des Studiums sammelte sie auf der Bühne des Staatstheaters Mainz wichtige Erfahrungen, wo sie 2006 als Mitglied des „Jungen Ensembles“ in Webers „Oberon“ als Puck debütierte. 2007/08 war sie als Carmen in der Kinderoper „La Carmencita“ nach George Bizet zu Gast an der Oper Frankfurt/Main. In der Spielzeit 2008/09 folgten in Mainz das 3. Blumenmädchen in Wagners „Parsifal“, der Scitalce in Glucks „La Semiramide riconosciuta“ und 2009/10 in Monteverdis „Dido und Aeneas“ das Lamento d’Arianna. Als Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg sang sie 2009 im Rahmen des ClassicOpenAir Berlin mit der Philharmonie Rostock die Mercédès in Bizets „Carmen“. Besonders im Bereich der Alten Musik konzertierte die Sängerin mit dem Bachchor Mainz, dem Domchor Mainz, dem Orchester L‘arpa festante München, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und dem Barockensemble Neumeyer Consort Saarbrücken. Diese Konzerte führten Sie u.a. nach Brasilien, England und Luxembourg. Die Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes wurde 2007 für ihre gesangspädagogische Arbeit mit dem Nachwuchskünstlerpreis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie 2009 mit dem 2. Preis des Internationalen Meistersingerwettbewerbs Neustadt ausgezeichnet.

Kerstin Pettersson gehört seit 2000 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Sopranistin wurde in Visseltofta (Schweden) geboren und absolvierte nach dem Abitur an einem Musikgymnasium ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule in Malmö, die sie 1996 mit dem Master-Titel abschloss. Es folgten ergänzende Studien als Mitglied der Opernakademie am Königlichen Theater in Kopenhagen. Dort debütierte sie als Edelknabe in Wagners „Lohengrin“ sowie als Amor in Glucks „Orpheus“. Während der letzten Jahre war die schwedische Sopranistin in zahlreichen wichtigen Partien ihres Fachs zu erleben – z.B. als Susanna, Gräfin Almaviva, Marzelline, Ännchen, Agathe, Anne Trulove, Micaela, Margarethe oder Marie.

Bettina Pierags gehört seit 1985 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Sopranistin wurde 1962 in Bautzen geboren, absolvierte von 1979 bis 1985 ein Gesangsstudium an der Dresdener Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ und ergänzte 1984 ihre musikalische Ausbildung durch ein einjähriges Praktikum an der Staatsoperette Dresden (wo sie die Anastasia in der „Csardasfürstin“ sang). Bettina Pierags erhielt bereits 1978 eine Einladung zum Edinburgh Festival in Großbritannien und konzertierte später u.a. auch in Polen und Tschechien. Mittlerweile interpretierte die Sängerin über 40 Rollen, sowohl im Bereich der Oper als auch in Operette und Musical. Dazu gehören z.B. Carmen, Martha, Marie („Zar und Zimmermann“ und „Der Waffenschmied“), Susanna, Papagena, Frau Fluth, Ännchen, Hanna Glawari, Elisa Doolittle, Maria („West Side Story“) und sämtliche weibliche Partien (Niklas, Olympia, Antonia, Giulietta, Stella) in „Hoffmanns Erzählungen“.

Gerlind Schröder gehört seit 1986 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Mezzosopranistin wurde in Pritzwalk (Prignitz) geboren und absolvierte nach dem Abitur ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Gastverpflichtungen führten die Sängerin an verschiedene deutsche Theater in Magdeburg, Lübeck, Pforzheim, Dresden und Braunschweig. Sie sang am Nordharzer Städtebundtheater zahlreiche bedeutende Partien ihres Fachs in allen Genres des Musiktheaters und agierte als Darstellerin z.B. in Rollen wie Carmen, Dolly, Eboli, Charlotte, Venus, Octavian, Orfeo, Evita, Nancy, Frau Reich, Frau Luna oder Madame Pompadour.

Xiaotong Han gehört seit 2004 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Tenor wurde in Gansu (China) geboren und ist seit 2009 deutscher Staatsbürger. Nach dem Abitur erhielt er von 1992 bis 1996 seine Gesangsausbildung bei Yue Yin an der Musikhochschule Wuhan (China). Von 2001 bis 2003 ergänzte er seine Studien bei Harald Stamm an der Universität der Künste in Berlin. Seit Sommer 2010 erhält er zudem Gesangsunterricht bei Nodar Andghuladze in Tiflis (Georgien). Er sang zahlreiche wichtige Tenor-Partien im lyrischen, italienischen und deutschen Fach, u.a. Tamino, Ferrando, Almaviva („Barbier von Sevilla“), Fenton, Graf („Wiener Blut“), Alfred („Die Fledermaus“).

Juha Koskela gehört seit 2005 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der finnische Bariton absolvierte ein Gesangs- und Schulmusikstudium an der Sibelius-Akademie in Helsinki sowie ein Zusatzstudium für Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll an der Karlsruher Musikhochschule. Koskela ergänzte seine musikalischen Studien zudem durch Meisterkurse u. a. bei Jorma Hynninen, Udo Reinemann, Dietrich Fischer-Dieskau, Wolfgang Rihm und Seppo Ruohonen. Der Bariton war Stipendiat verschiedener Stiftungen seines Heimatlandes und Preisträger mehrerer Wettbewerbe (2. Preis beim Kangasniemi-Gesangs-Wettbewerb in Finnland, 2. Preis und Sonderpreis beim „PodiumJungerGesangSolisten“ in Wiesbaden, 2. Preis beim Lied- und Kammermusikwettbewerb in Karlsruhe). Der Opernbariton gastierte u. a. in Helsinki (Finnische Nationaloper), bei den Schwetzinger Musikfestspielen, bei der Neuen Philharmonie Westfalen, der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart, beim Stadtorchester Joensuu, am Stadttheater Pforzheim und gab als Liedsänger Konzerte in Finnland, Deutschland, Chile, Argentinien, Brasilien und Rumänien.

Gijs Roelof Nijkamp gehört seit 2003 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Bassist ist gebürtiger Niederländer, studierte an der Universität Amsterdam Russisch und erhielt seine Gesangsausbildung am Sweelinck Konservatorium Amsterdam, seit 1999 ergänzt durch weitere Studien bei James McCray und Prizrenka McCray in Den Haag. 2001 folgte ein Meisterkurs bei Galina Vishnevskaya. Zudem wurde er in Amsterdam für mehrere Concertgebouw-Konzerte durch Impresariaat De Plu verpflichtet. Gastspielengagements führten Nijkamp in letzter Zeit an die Theater in Dessau, Detmold, Münster und Neubrandenburg. Der Bassist erarbeitete sich in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Repertoire, das neben interessanten Konzertpartien auch zahlreiche wichtige Opern- und Operetten-Partien einschließt, u.a. Rocco, Mephistopheles, Figaro, Sarastro, Herr Reich, Angelotti, Sciarrone, Basilio, Philipp oder Daland.

Klaus-Uwe Rein gehört seit 1986 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Bassbuffo absolvierte sein Gesangsstudium bei Horst Kleemann und Hannelore Kuhse an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin sowie an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Vor seinem Engagement in Halberstadt folgte nach dem Studium 1982 bis 1986 zunächst ein Engagement als Chorsänger am Staatstheater Schwerin. Gastverpflichtungen führten den Sänger an zahlreiche deutsche Theater, u.a. in Rostock, Neustrelitz, Magdeburg, Nordhausen, Görlitz, Lüneburg, Hof, Chemnitz, Halle, Braunschweig, Gießen und Hannover. 2007 wurde Klaus-Uwe Rein mit dem Theaterpreis der Fördervereine des Nordharzer Städtebundtheaters geehrt. Der Bassbuffo kann auf eine Vielzahl von Rollen in Oper, Operette und Musical zurückblicken, u.a. Alfonso („Cosi fan tutte“), Leporello („Don Giovanni“), Sarastro („Die Zauberflöte“), Figaro, Rocco (Fidelio“), John Falstaff, Daland („Der fliegende Holländer“), Doolittle („My Fair Lady“), Zsupan („“Der Zigeunerbaron“), Tevje („Anatevka“), Frosch und Frank („Die Fledermaus“) oder George („La cage aux folles“ ).

Tobias Amadeus Schöner gehört seit 2007 als Spieltenor zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Schöner wurde 1976 in Steinach in Baden geboren und absolvierte nach Abitur und Zivildienst ab 1997 ein Gesangsstudium bei Frau Prof. Fuchs an der Hochschule für Musik und Theater in München, das er 2003 mit Diplomen in Opern- und Konzertgesang abschloss. Seit 2002 komplettiert der Tenor zudem seine Gesangsausbildung bei Saverio Suarez Ribaudo in München. Sein erstes Engagement führte Schöner von 2002 bis 2005 ans Stadttheater Pforzheim. 2006 und 2007 folgten Gastverpflichtungen an den Theatern in Pforzheim, Münster, Heidenheim und Osnabrück, den Heidenheimer Festspielen sowie am Nationaltheater Luxemburg.

Norbert Zilz gehört seit 1981 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Er wurde 1956 in Altenburg geboren. Nach dem Schulbesuch erhielt er 1973 sein erstes Engagement als Chorsänger am Landestheater Altenburg. Von 1974 bis 1980 absolvierte der Bassbariton ein Gesangsstudium bei Maria Croonen an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Vor allem im Bereich der Operette und des heiteren Musiktheaters spielte er zahlreiche Rollen, wie z.B. Baron Zeta („Lustige Witwe“), Prodekan („Der Vogelhändler“) oder Onkel Josse („Der Vetter aus Dingsda“).

Illi Oehlmann gehört seit 2007 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die gebürtige Leipzigerin absolvierte zunächst eine Facharbeiterausbildung im Bereich Pflanzenproduktion/Gärtnerei, arbeitete im Verlag „Volk und Gesundheit“ sowie in der Deutschen Staatsbibliothek in Berlin, ehe sie von 1992 bis 1996 ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover absolvierte. In der Folgezeit führten sie Engagements an zahlreiche deutsche Bühnen, darunter die Theater in Dortmund, Neuss, Essen, Hannover, Wuppertal, Darmstadt und Heilbronn sowie die Neue Schaubühne in München. Oehlmann war als Schauspielerin auch an mehreren Projekten im Bereich Film (u.a. Filmhochschule Köln), Fernsehen (mehrere TV-Serien) und Werbung beteiligt.

Susanne Rösch gehört seit November 2008 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Schauspielerin wurde 1985 in der Nähe von Hannover geboren, war bereits während ihrer Schulzeit Mitglied einer Theater-AG und spielte in zwei Laiengruppen Theater. Nach dem Abitur 2004 absolvierte sie ihre Schauspielausbildung bis 2008 an der Berliner Schule für Schauspiel in Berlin-Friedrichshain. Neben ihrer Arbeit am Nordharzer Städtebundtheater wirkte Rösch zudem im „ersten Quedlinburger Gemüsetheater“ unter der Regie von Rosmarie Vogtenhuber und in „Shakespeare,Mörder,Pulp&Fiktion“ unter der Regie von Andrea Moczko mit.

Julia Siebenschuh gehört seit 2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Schauspielerin wurde 1983 in Radebeul geboren. Ein erstes Gastengagement führte sie von 2000 bis 2002 ans Mecklenburgische Landestheater Parchim, wo sie als Luise („Kabale und Liebe“) und Angelique („Der eingebildete Kranke“) zu erleben war. 2002 bis 2005 folgten ein Engagement beim Tourneetheater „Comedia Saxonia“ und weitere Rollen wie Josephine Zillerthal („Pension Schöller“), Eva („Die Feuerzangenbowle“) oder Nscho-Tschi („Winnetou I“). Nach diesen ersten Theatererfahrungen absolvierte Siebenschuh 2005 bis 2008 eine Schauspielausbildung an der Theaterakademie Vorpommern in Zinnowitz. Im Anschluss daran schloss sich ein berufspraktisches Jahr an der Vorpommerschen Landesbühne Anklam an, wo sie u.a. Anna („Schweyk im Zweiten Weltkrieg“), Helena („Sommernachtstraum“) oder Frau Obermüller („Der Hauptmann von Köpenick“) spielte.

Arnold Hofheinz gehört seit 2008/2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheater. Er wurde 1963 in Freiburg/Breisgau geboren. Nach Abitur und Wehrdienst absolvierte er eine Schauspielausbildung am Margot-Höpfer-Studio. Schon während des Studiums folgten erste Engagements in Frankfurt/Main und Hamburg, danach ein dreijähriges Engagement am Münchner Theater für Kinder, wo sich der Schauspieler intensiv mit den großen Märchen der Welt beschäftigte. Hofheinz arbeitete am Fränkisch-Schwäbischen Städtebundtheater Dinkelsbühl und nach der Wende zunächst an der Landesbühne Eisleben. Seit Jahren nunmehr in Quedlinburg ansässig, war Hofheinz auch für andere Kultureinrichtungen Quedlinburgs aktiv (Mitbegründer der Galerie „arbeitskreis 7kunst“ und Initiator der Theatervorstellungen im Wipertihof). Künstlerisch prägend wurde für ihn insbesondere die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Fritz Bennewitz, Kurt Veth, Hans-Georg Simmgen, Markus Everding oder Astrid Windorf. Wichtige Rollen waren u.a. Leonce, Lysander, Mephisto, Salieri, Tellheim und Nathan.

Benedikt Florian Schörnig gehört seit 2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Schörnig wurde 1967 in Leipzig geboren und absolvierte von 1994 bis 1998 seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig, ergänzt durch weitere Studien von 1996 bis 1998 am Schauspiel Leipzig. Von 1995 bis 1998 arbeitete Schörnig als Schauspielpraktikant am Schauspiel Leipzig. 1998 bis 2000 folgte ein Engagement am Theater Baden-Baden. In den folgenden Jahren arbeitete Schörnig als freier Schauspieler in Berlin. Gastverträge führten ihn in dieser Zeit ans Schauspiel Essen, ans Theater Augsburg, zu den Schlossfestspielen Ettlingen und zur Pyrmonter TheaterCompanie. Er spielte zudem in Tourneetheater-Produktionen mit dem Eurostudio Landgraf und dem Theater des Ostens. Schörnig arbeitete als Theaterschauspieler mit zahlreichen Regisseuren zusammen (u.a. Kai Festersen, Wolfgang Engel, Hartmut H. Forche, Peter Lüdi, Gert Jurgons, Herbert König, Konstanze Lauterbach, Johanna Schall). Darüber hinaus war er bei der Produktion mehrerer Dokumentationen, Serien, Hörspiele und Hörbücher im Bereich Funk, Film, Fernsehen und Synchronisation beteiligt.

Markus Manig gehört seit 2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Geboren 1981 in Altenburg, entschloss sich Manig nach dem Abitur und ersten Bühnenerfahrungen als Schauspieler bzw. Spiel- und Projektleiter an der Jugendkunstschule Altenburger Land (1997-2005) sowie als Statist und Darsteller kleinerer Rollen am Theater Altenburg-Gera (2000-2003) zunächst, ein Studium in Theater- und Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig zu beginnen, das er mit dem Ende des Grundstudiums (2005) abschloss. Von 2005 bis 2009 folgte die Ausbildung zum Schauspieler an der Theaterakademie Vorpommern in Zinnowitz. Bereits während des Studiums konnte Manig Bühnenerfahrungen an der Vorpommerschen Landesbühne Anklam sammeln. Dort spielte er u.a. Danny („Motortown“), Don Carlos, Dimanche und Pierrot („Don Juan“) sowie den Bürgermeister Obermüller („Der Hauptmann von Köpenick“).

Jörg Vogel gehört seit 2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Vogel, Jahrgang 1980, erhielt seine Schauspielausbildung von 2004 bis 2007 am Europäischen Theaterinstitut Berlin (ETI). Nach dem Studium sammelte er erste schauspielerische Erfahrungen bei Produktionen des Theaters Concordia Bremen („Jeff Koons“ 2008), des Theaters für Niedersachsen Hildesheim Hannover („In einem tiefen dunklen Wald“ 2008) und zwei Festival-Projekten für das Hebbel am Ufer (HAU) Berlin (100°-Festival - 2007 und 2009).
Daniel James Butler gehört seit der Spielzeit 2005/2006 als festes Mitglieder zur Ballettcompagnie des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Tänzer, der seit September 2009 auch als Assistent von Ballettmeister Jaroslaw Jurasz arbeitet, wurde 1983 in Luton, Bedfordshire (England) geboren. Seine Ausbildung zum Tänzer erhielt er von 1995 bis 2000 an der Legat School of Dance in den Fächern Klassisches Ballett, Moderner Tanz und Jazz-, Charakter- und Stepptanz. Ein Studium an der Central School of Ballet von 2000 bis 2003 mit den Fächern Klassisches Ballet, Moderner Tanz, Jazz und Charaktertanz sowie Schauspiel, Musik und Gesang schloss sich an. Erfahrungen auf der Bühne sammelte er während der regelmäßig stattfindenden Aufführungen an der Legat School of Dance und der Central School of Ballet. 2001 tanzte er an der West London School of Dance in dem Ballett „Der Nussknacker“. Es folgten Auftritte mit dem Ballett Central und 2003/2004 mit dem European Ballett („Der Nussknacker“ und Gala-Vorstellungen). Neben seinen tänzerischen Aufgaben sammelte er 2001 erste Erfahrungen als Choreograf mit der Choreografie „Krotos“ in Zusammenarbeit mit Paris Mexis und Benjamin Wallfisch für Peter Williams Design for Dance Project. Vor seinem Engagement am Nordharzer Städtebundtheater war Butler in der Spielzeit 2004/2005 als Gast am Landestheater Detmold engagiert.

Sebastian Fust, geboren in Schwäbisch Hall, ist Dramaturg, Regisseur und Autor. Er studierte Theaterwissenschaft, Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft in Leipzig. Von 2005 bis 2009 Regieassistent am Burgtheater Wien. Regietätigkeiten u.a. am Burgtheater Wien, Schauspielhaus Wien, Garage X – Theater Petersplatz Wien, Staatstheater Mainz, Theater im Pfalzbau/Corso (Ludwigshafen). Zahlreiche Inszenierungen, u.a. Du und der Vergnügungspark (Theatertext, gemeinsam mit Izy Kusche) am Burgtheater/KasinoBar 2007, Ich glaube an Raum (gemeinsam mit Izy Kusche) im Burgtheater-Vestibül 2008. Er ist Teil des Autorenduos Fust/Kusche. Seit der Spielzeit 2011/12 ist Sebastian Fust Dramaturg für Schauspiel und Öffentlichkeitsarbeit am Nordharzer Städtebundtheater.

Petra Mollérus wurde 1965 in Meersburg am Bodensee geboren. Nach Studium und Assistenzzeit bei dem Bühnenbildner Domi Hahn wurde sie 1991 ans Theater Lüneburg engagiert. Danach folgten Engagements am Landestheater Coburg, Landestheater Schwaben Memmingen und von 1999 bis 2005 als Ausstattungsleiterin am Nordharzer Städtebundtheater. Gastverpflichtungen als Kostüm- und Bühnenbildnerin führten sie zudem an die Städtischen Bühnen Chemnitz, das Stadttheater Bremerhaven, die Städtischen Bühnen Nürnberg, das Theater Hagen und das Theater Regensburg. Bei zahlreichen Bühnenproduktionen in Coburg und Halberstadt/ Quedlinburg arbeitete sie mit Kay Metzger zusammen, so zum Beispiel bei „Tannhäuser“, „Tod in Venedig“, „Die Nibelungen“, „Pelléas und Melisande“ und „Carmen“. Seit der Spielzeit 2005/2006 ist sie Ausstattungsleiterin am Landestheater Detmold.

Am 1.9.1974, morgens mit dem Glockenschlage zehn, kam ich in Friedrichroda/ Thüringen, auf die Welt. Die Konstellation war glücklich, die Sonne stand im Zeichen der Jungfrau und Jupiter und Venus blickten sie freundlich an. Im Frühsommer des Jahres 1993 erwarb ich meine Hochschulreife und immatrikulierte mich im fränkischen Coburg für ein Studium des Sozialwesens. Während dieser Zeit arbeitete ich als Regieassistent am ortsansässigen Theater und geriet in die Fänge Thalias. Es drängte mich zur Bühne; und so verließ ich das freundliche Franken um in Bochum, im rauen Ruhrgebiet, Schauspiel zu studieren. Nachdem ich meinen Abschluss erworben hatte führten mich meine Lehr- und Wanderjahre kreuz und quer durchs Land; unter anderem auch nach Halberstadt (wo Sie, verehrter Zuschauer, mich vielleicht als Frank’N’Furter in der Rocky Horror Show gesehen und in Erinnerung behalten haben) Und nach Quedlinburg, wo ich die Liebe meines Lebens ehelichte. Seit dem Jahre 2005 arbeite ich als Regisseur, Schauspieldozent und Schauspieler, was mich immer noch kreuz und quer durchs Land führt; und so auch wieder nach Halberstadt und Quedlinburg. Wie gesagt: die Konstellation war glücklich.
Susanne Knapp, Jahrgang 1976, aufgewachsen in Halle (Saale) und Waren (Müritz). 1995 Abitur an der Spezialschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. 1996/1997 Schauspielausbildung am „TheaterLabor“ in Berlin. Co-Regisseurin der Band „Goethes Erben“. 1998-2004 Studium Musiktheaterregie und Musikmedienregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin sowie Regiekurse bei Arila Siegert, Sasha Waltz, Harry Kupfer und Peter Konwitschny. Ab 2003 Künstlerische Zusammenarbeit mit Jakob Knapp. 2004 Diplom Musiktheaterregie und Musikmedienregie. 2000-2008 Regieassistenz, Mitarbeit und Abendspielleitung bei zahlreichen Theater- und Musiktheaterproduktionen. Musikberatung, Dokumentation, filmische Bearbeitung von Musiktheater- und Konzertaufführungen (u. a. Philharmonie Berlin, Akademie der Künste Berlin). 2005 Stipendiatin der Darstellenden Kunst und Mitglied der Jungen Akademie an der Akademie der Künste Berlin und 2. Preis beim Wettbewerb um den „Peter Konwitschny – Nachwuchsregiepreis“ mit dem Konzept „Carmen – ein Kammerspiel“ am Landestheater Eisenach. 2006 Dozentin für Szenische Improvisation bei der 2. Sommerakademie für Improvisation (Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und Deutsches Institut für Improvisation, Berlin). 2008 Veröffentlichung des Briefromans „ HYPERLINK „Briefe aus Tartu“. Knapp arbeitete in den letzten Jahren als Gastregisseurin u. a. in Berlin, Putbus, Swinoujscie (Polen), Eisenach, Coburg, Neustrelitz, Chiemgau, Heemstede (Niederlande) sowie am Nordharzer Städtebundtheater, wo sie zuletzt „Werther“ und „Die Hochzeit des Figaro“ inszenierte.
Holger Pototzki, 1974 in Berlin geboren, wurde nach seinem Studium der Musikwissenschaft, Geschichte und Kulturwissenschaften in Berlin an das Theater Magdeburg engagiert – zunächst als Regieassistent, ab August 2000 als Spielleiter des Musiktheaters. Seit der Spielzeit 2002/2003 war er Oberspielleiter des Musiktheaters, von 2006 bis 2009 Operndirektor am Theater Magdeburg. In Magdeburg setzte Holger Pototzki u. a. die Uraufführung „Defendants Rosenberg“ von Ari Benjamin Meyer, „Rusalka“, „Don Pasquale“, „La Traviata“, „Das Feuerwerk“, „Der Barbier von Sevilla“, „Salome“, „Tannhäuser“, „Der Liebestrank“ und „Rigoletto“ in Szene. Neben seiner Regietätigkeit schreibt Holger Pototzki Libretti, darunter die Kammeroper ‚Das verräterische Herz‘, die er in Magdeburg und am Nationaltheater Tokio (Japan) in Szene setzte. Mit dieser Regiearbeit eröffnete er auch das ‚Chamber Opera Festival‘ am Nationaltheater Seoul (Südkorea). (Weitere Opernlibretti: „Die Rose und die Nachtigall“, „Der Nussknacker“ sowie „Die chinesische Nachtigall“). Gastinszenierungen führten ihn u.a. an die Landesbühnen Sachsen Radebeul, das Theater Lüneburg, das Theater Nordhausen, die Kammeroper Köln und an das Nordharzer Städtebundtheater, wo er zuletzt „Der Vetter aus Dingsda“ und „Das Feuerwerk“ inszenierte.
Christian Poewe wurde 1974 in Rendsburg geboren und machte seine Ausbildung zum Schauspieler an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Er arbeitete mehrere Jahre an verschiedenen deutschen Theatern und wurde im Jahr 2000 von der Fachzeitschrift „theater heute“ als „Bester Nachwuchsschauspieler“ nominiert. Seit einigen Jahren arbeitet er als Regisseur im Musik- und Sprechtheater. Rezitationen und das Übersetzen von musikalischen Bühnenwerken sind weitere Tätigkeitsfelder. Poewe inszenierte u. a. Menottis Kinderoper „Die Braut vom Pluto“ (Deutschsprachige Erstaufführung), das Musical „Cabaret“, die Oper „Hänsel und Gretel“ sowie Marc Neikrugs Auschwitz-Musikdrama „Through Roses“ am Theater Magdeburg. Für das Nordharzer Städtebundtheater inszenierte Christian Poewe zuletzt „Hänsel und Gretel“ sowie „Die Zauberflöte“.
Jürgen Pöckel, geboren in Cottbus. Schulzeit, Abitur an der Kreuzschule in Dresden. Abendstudium Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und Gesangsausbildung an der Landesmusikschule Sachsen bei KS Christian Pötzsch. Beleuchter und anschließend Regieassistent an den Landesbühnen Sachsen, ab 1989 Assistent und Abendspielleiter sowie Darsteller in vielen Inszenierungen an der Staatsoperette Dresden. Ab 1993 Geschäftsführer der Dresdner Akademie für Alte Musik, 1993-1995 Autor und Regisseur einer Rundfunkreihe bei Radio Dresden 103,5. 1998-2002 fester Regisseur an der Staatsoperette Dresden, seit 2002 freischaffender Regisseur. Seither Gastinszenierungen für zahlreiche Theater, u. a. in Biel (Schweiz), Halle, Rostock, Dresden, Flensburg, Osnabrück, Lübeck, Altenburg/Gera, Chemnitz, Festspielhaus Baden-Baden und Neubrandenburg/Neustrelitz sowie für das Nordharzer Städtebundtheater (zuletzt „Wunder gibt es immer wieder“).

Ingo Wasikowski, Bariton, geboren 1962 in Leipzig. 1983-89 Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Leipzig. 1989-1997 engagiert am Nordharzer Städtebundtheater. Von 1997-2003 freiberuflich u.a. Engagements in Magdeburg, Flensburg, Görlitz, Leipzig und Dresden. Seit 2003 gehört Ingo Wasikowski wieder zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.
Kordula Kirchmair-Stövesand absolvierte zunächst eine Lehre als Gebrauchswerberin und Plakatmalerin, bevor sie in Berlin Gebrauchsgrafik studierte. Ein erstes Engagement trat sie als Szenenbildnerin am Fernsehen der DDR an. Hier avancierte sie später zur Chefszenenbildnerin für Unterhaltungs-, Kinder- und Jugendsendungen. 1984 wechselte sie an den Friedrichstadtpalast in Berlin, wo sie von 1986 bis 1993 als Ausstattungsleiterin wirkte. Danach arbeitete sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin, u. a. an den Theatern von Halle, Lübeck, Regensburg, Eisenach, Schwedt, Neubrandenburg/Neustrelitz, dem Friedrichstadtpalast Berlin, beim MDR-Fernsehen und schuf seit 2003 zahlreiche Ausstattungen für Ballett-Inszenierungen von Jaroslaw Jurasz am Nordharzer Städtebundtheater.
Kay Metzger wurde 1960 in Kiel geboren, wuchs in Bonn und Mannheim auf und studierte in München Theaterwissenschaften, bevor er von August Everding als Regieassistent verpflichtet wurde, so bei den Münchner Opernfestspielen und beim „Ring“ in Warschau. Er assistierte an den Theatern in Bielefeld und Essen und arbeitete als freischaffender Schauspiel- und Musiktheaterregisseur. Seine erste Inszenierung im Schauspiel war Achternbuschs „Ella“ am Theater Essen, seine erste Opernregie war „Cavalleria rusticana“/„I Pagliacci“ an der Oper Krakau. Ab 1993 war Metzger Oberspielleiter des Musiktheaters, zunächst in Halberstadt, und von 1995 bis 1998 in Coburg, wo er mit einer viel beachteten „Lohengrin“-Inszenierung seinen Einstand gab. 1999 wurde Metzger Intendant am Nordharzer Städtebundtheater und erzielte hier mit seinen Inszenierungen von Wagners „Tannhäuser“, Brittens „Tod in Venedig“ und Hebbels „Nibelungen“ große Erfolge bei Publikum und Presse. 2005 erfuhr das Haus eine Nennung als Opernhaus des Jahres in der Fachzeitschrift „Opernwelt“. Seit 2005/2006 ist Metzger Intendant des Landestheaters Detmold, wo er u.a. mit der Uraufführung von Giselher Klebes Oper „Chlestakows Wiederkehr“ und der Inszenierung von Wagners „Ring“ überregionales Interesse auslöste. 2009 inszeniert er anlässlich des Varus-Jahres Christian Dietrich Grabbes „Hermannsschlacht“ als eine „deutsche Betrachtung“, die Inszenierung wurde in der Kategorie „Regie Schauspiel“ für den Theaterpreis „Der Faust“ nominiert.

Ute M. Engelhardt wurde in Calw geboren. Sie studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien (Klasse Prof. M. Temme) und schloss ihr Studium 2006 mit einer Inszenierung von Viktor Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“ (Förderung durch den Nationalfonds Österreich) als Magistra artium ab. Von 2006 bis 2008 war sie als Regieassistentin und Spielleiterin am Landestheater Detmold verpflichtet. Danach wechselte sie in gleicher Position an die Oper Frankfurt, wo sie vor allem durch die Zusammenarbeit mit Barrie Kosky, Harry Kupfer und Johannes Erath geprägt wurde. Ute M. Engelhardt inszenierte u. a. an der Oper Frankfurt, dem Landestheater Detmold und in der Musikwerkstatt Wien. Sie wurde 2006 als Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung/Bayreuth ausgezeichnet. Ute M. Engelhardt inszeniert am Nordharzer Städtebundtheater in dieser Spielzeit „Das Land des Lächelns“.

Nora Johanna Gromer, in Stuttgart aufgewachsen, studierte Innenarchitektur in Mainz und Wiesbaden und setzte ihre Ausbildung in Berlin mit einem Master of Arts Bühnenbild_Szenischer Raum fort. In ihrer Masterarbeit behandelte sie den Freischütz von Carl Maria von Weber. Neben dem Studium assistierte sie bei Andreas Homoki / Frank Philipp Schlößmann, Stefan Herheim / Heike Scheele und bei der Gesamtausstattung des Theatertreffens 2010 und 2011, wo sie außerdem die szenischen Lesungen des Stückemarktes tt11 ausstattete. Nora Johanna Gromer arbeitet regelmäßig als Gast an der Oper Frankfurt/Main. Dort arbeitete sie an Christof Loy´s Fledermaus mit Herbert Murauer zusammen an der Bühne; Hans Neuenfels` Penthesilea aus Basel adaptierte sie für das Frankfurter Opernhaus. Arbeiten von Nora Johanna Gromer sind unter anderem La Cenerentola (Regie Nico Rabenald, 2010, Winteroper Potsdam, Der Freischütz im Heimathafen Neukölln (Regie Maximilian von Mayenburg, 2011, Berlin).

Robert Klatt wurde am 23.12.1966 in Frankfurt am Main geboren und wuchs die ersten sechs Jahre in Santiago de Chile auf. Seit 1972 wieder in Deutschland machte er in Kassel sein Abitur. An der Hochschule für Musik und Theater in Hannover absolvierte er den Diplomstudiengang Schauspiel. Ab 1992 war er festes Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Nürnberg, 1997-1999 Schauspieler und Regisseur am Landestheater Coburg. Seit 2000 ist er freischaffend und als Regisseur und Schauspieler tätig.

Hannes Hametner wurde in Leipzig geboren; nach dem Abitur 1989 Studium der angewandten Theaterwissenschaft in Giessen; von 1994 bis 1999 Regiestudium an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Seit 2000 Inszenierungen als freier Regisseur u.a. am Schauspiel Leipzig, Schauspielhaus Salzburg, Theater Magdeburg, Theaterhaus Jena, Theater Erlangen, Theater Konstanz. Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen (unter anderem von Durs Grünbein, Jewgeni Grischkowez und Mark Amerika); 2002 Nennung als Nachwuchsregisseur im Jahrbuch Theater heute mit zwei Inszenierungen. Seit 2006 Dozent an der Hochschule für Bildende Kunst Dresden, an der Medienakademie Hamburg und der Universität der Künste Berlin.
Hannes Hametner inszenierte bereits in der Spielzeit 2008/2009 „Sterne über Mansfeld“ von Fritz Kater am Nordharzer Städtebundtheater.
In dieser Spielzeit ist in seiner Regie „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller zu sehen. (Premiere am 7. Oktober 2011.)