Max und Moritz

Kinderoper von Esther Hilsberg nach einer Geschichte von Wilhelm Busch, Text von Holger Potocki

„Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich!“ – Wer kennt sie nicht, die beiden „bösen Buben“ von Wilhelm Busch und ihre berühmten sieben Streiche? Seit hundertfünfzig Jahren stürzen Max und Moritz die bestehende Ordnung ins Chaos. Ihre Waffen: Humor, Frechheit, Phantasie und Abenteuerlust. Quatsch machen, um die zementierte Ordnung zu sprengen: Darin sind Kinder Experten. Und wenn dann noch Musik ins Spiel kommt, wird es besonders lustig!
Die Komponistin Esther Hilsberg schuf 2013 mit Holger Potocki (Libretto) die musikalische Version der Bildergeschichte – eine amüsante „Familienoper“ für alle Altersklassen. Regisseurin Anke Rauthmann schätzt an dem Werk das rebellische Wesen und die gewitzten Modernisierungen.
Max und Moritz sind Jungs von heute, die im Theater Schabernack mit Requisiten und Kulissen treiben; an ihren Streichen verzweifeln Witwe Bolte, Lehrer Lämpel und Schneider Böck. Musikalisches Theater für Kinder ab fünf Jahren, das Spaß und Mut macht – mit viel Humor, ohne erhobenen Zeigefinger.

So, 13.09.15, 15.00 Uhr    Kammerbühne Halberstadt Premiere Restkarten
Do, 17.09.15, 10.00 Uhr    Neue Bühne Quedlinburg
So, 11.10.15, 15.00 Uhr    Neue Bühne Quedlinburg
So, 18.10.15, 15.00 Uhr    Kammerbühne Halberstadt ausverkauft
Sa, 31.10.15, 15.00 Uhr    Neue Bühne Quedlinburg ausverkauft
Sa, 14.11.15, 15.00 Uhr    Kammerbühne Halberstadt ausverkauft
Sa, 28.11.15, 15.00 Uhr    Neue Bühne Quedlinburg ausverkauft
Mo, 30.11.15, 10.00 Uhr    Kammerbühne Halberstadt Restkarten
Mo, 30.11.15, 12.30 Uhr    Kammerbühne Halberstadt ausverkauft
Mo, 07.12.15, 12.30 Uhr    Kammerbühne Halberstadt Restkarten
Mi, 09.12.15, 10.00 Uhr    Neue Bühne Quedlinburg ausverkauft
So, 27.12.15, 15.00 Uhr    Neue Bühne Quedlinburg ausverkauft
Sa, 16.01.16, 19.30 Uhr    Kammerbühne Halberstadt
So, 31.01.16, 15.00 Uhr    Kammerbühne Halberstadt ausverkauft
Sa, 13.02.16, 15.00 Uhr    Neue Bühne Quedlinburg Restkarten
So, 14.02.16, 15.00 Uhr    Kammerbühne Halberstadt ausverkauft
Mi, 01.06.16, 10.00 Uhr    Großes Haus Halberstadt Geschlossene Veranstaltung
Do, 02.06.16, 10.00 Uhr    Großes Haus Halberstadt Geschlossene Veranstaltung
Musikalische Leitung und Klavier  Violetta Kollar
Inszenierung  Anke Rauthmann
Bühne und Kostüme  Robert Pflanz
Max  Amrei Wasikowski
Moritz  Thea Rein
Mutter / Witwe Bolte / Frau Böck / Sängerin / Gans  Bettina Pierags
Huhn / Spitz / Lehrer Lämpel / Bäcker / Meister Müller  Tobias Amadeus Schöner
Vater / Hahn / Schneider Böck / Bauer Mecke  Klaus-Uwe Rein

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Anke Rauthmann, zwischen Tel Aviv, Hamburg und Berlin unterwegs, gibt mit der Inszenierung der Kinderoper „Max und Moritz“ von Esther Hilsberg und Holger Potocki ihr Regie-Debüt am Nordharzer Städtebundtheater. Sie nutzt die Steilvorlage, die diese kurzweilige und freche Geschichte mit den bekannten Figuren wie Witwe Bolte, Lehrer Lämpel oder Schneider Böck bietet. Esther Hilsberg, die einst auf der Halberstädter Opernbühne stand, holt die flotten Lausbubenreime aus dem Bücherregal auf die Kammerbühnenbretter.
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Zu allererst bietet die Kinderoper fürs Publikum ein Seh- und Lacherlebnis. Dafür zuständig zeichnet Robert Pflanz. Mit der Regisseurin reiht er sprachlich wie farblich viele Gags aneinander, die Älteren werden eher auf der textlichen Ebene angesprochen, die Kinder über das Bildhaft-Spielerische.
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Klaus-Uwe Rein trumpft mit dem Gehabe des Modezaren  und besonders mit dem Sprachduktus als Karl Lagerfeld alias Meister Böck auf. Er rollt sich seinen roten Bewunderungsteppich selbst aus. Die nach dem Buben-Streich durchnässte Klamotten trocknet seine werte Gattin in verführerischer Korsage mit der Plätte.
Es sind die fünf Sänger nebst Pianistin die aus der Hilsberg-Vorlage ein mitreißendes Einstunden-Vergnügen entwickeln. Mögen die Streiche noch so übel sein, die beiden Titelhelden spielen sich schnell in die Herzen des Publikums. Mit Amrei Wassikowski und Thea Rein stehen zwei wunderbare Sängerinnen mit viel Spielpotenzial auf der Bühne. Coole Typen, die punkig gestylt sind und gestisch bei Breakdance, Rap und Hiphop Anleihen aufnehmen. Offen und hemmungslos lachen die beiden Anarchisten, wenn ihnen ein Streich gelungen ist und klatschen sich ab. Sie lassen ihre Anti-Helden nicht immer besonders helle daherschlendern, ihnen zu folgen, bereitet jedoch Vergnügen

Uwe Kraus, Mitteldeutsche Zeitung

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In Halberstadt setzt die junge Regisseurin Anke Rauthmann die sieben Streiche in Szene, unterstützt durch den fantasiereichen Ausstatter Robert Pflanz. Amrei Wasikowski und Thea Rein gaben Max und Moritz, kesse Punks von heute – so recht zum Vergnügen der jungen Zuschauer.
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Wasikowski und Rein sind ständig mit Witz auf der Bühne präsent, während Bettina Pierags, Tobias Amadeus Schöner und Klaus-Uwe Rein wahre Verwandlungsorgien bewältigen. Es sind Erzkomödianten!
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Musikalisch zusammengehalten wird das Ganze von Violetta Kollar am Flügel. Die Korrepetitorin ist in den Kinderproduktionen seit Langem zur Kultfigur geworden.
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Die schwarzhumorige Geschichte macht Kindern und Erwachsenen einen Riesenspaß! Man braucht ja nicht auf die Weihnachtsinszenierungen zu warten, um zu Theatervergnügungen zu kommen!

Hans Walter - Volksstimme