Der Name der Rose

Neue Dramatisierung nach dem Roman von Umberto Eco von Claus Frankl

Der englische Franziskanermönch William von Baskerville reist mit seinem Novizen in eine abgelegene Benediktinerabtei, tief im italienischen Gebirge. Dort ereignen sich unlängst mysteriöse Todesfälle. William, für seinen Scharfsinn bekannt, soll den Kriminalfall aufklären und für Ruhe im Kloster sorgen. Während er sich an die Arbeit macht, sterben immer mehr Mönche unter rätselhaften Umständen. Die Spur führt in ein fast unzugängliches Labyrinth: die verborgene Klosterbibliothek. Doch was haben die geheim gehaltenen Bücher mit der Mordserie zu tun?

Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose“ wurde mit Sean Connery zur Filmlegende und ist einer der meistgelesenen Mittelalterkrimis. Die furiose Handlung verbindet philosophische und theologische Fragen mit einem spannenden Kriminalfall. Das Nordharzer Städtebundtheater verwandelt die Stiftskirche mit einem Großaufgebot an Schauspielern in ein Mittelalterkloster und ermöglicht so eine Reise in die Vergangenheit des Quedlinburger Stiftsbergs. Theatrale Mystik und Spannung an einem historischen Schauplatz!

Mi, 20.07.16, 20.00 Uhr    Stiftskirche Quedlinburg Wiederaufnahme
Fr, 22.07.16, 20.00 Uhr    Stiftskirche Quedlinburg
Fr, 29.07.16, 20.00 Uhr    Stiftskirche Quedlinburg
Mi, 03.08.16, 20.00 Uhr    Stiftskirche Quedlinburg
Sa, 06.08.16, 20.00 Uhr    Stiftskirche Quedlinburg ausverkauft
Inszenierung  Rosmarie Vogtenhuber
Bühnenbild und Kostüme  Anita Fuchs
Musikalische Leitung  Martin Orth
Dramaturgie  Johanna Jäger / Sebastian Clar
William von Baskerville, Franziskaner  Jürgen A. Verch
Adson, Benediktinernovize  Curdin Caviezel
Abbo von Fossanova, Benediktinerabt  Arnold Hofheinz
Remigius von Varagine, Verwalter, einst Fratizelle  Fernando Blumenthal
Jorge von Burgos, blinder alter Benediktiner  Wolfgang Kaul
Ubertin von Casale, Franziskaner auf der Flucht / Sprecher  Sybill Güttner-Selka
Benno von Uppsala, Benediktiner  Jörg Vogel
Berengar von Arundel, Adlatus des Bibliothekars  Gerold Ströher
Bernardo Gui, Inquisitor von Gottes Gnaden  Gerold Ströher
Venantius, Benediktiner / Soldat  Bertram Beier
Michael von Cesena, Franziskaner  Michael Niens
Aymarus von Alessandria  Uwe Cayler
Salvatore, Benediktiner, einst Fratizelle  Lisa Marie Liebler
Malachias, Bibliothekar, Benediktiner  Sebastian Borucki
Severin, Gärtner, Benediktiner  Joachim Kielpinski
Das Mädchen  Swantje Fischer
Chor der Mönche und Soldaten  Statisterie des Nordharzer Städtebundtheaters

Den Löwenanteil des Erfolgs heimst Jürgen A. Verch ein - ein Schauspieler und langjähriger Clown in Spitzen-Zirkussen. Er kommt mit dem Hall der Stiftskirche bestens zurecht; ja, er scheint mit ihm durch deutliche Artikulation und seine große gestische Präsenz regelrecht zu spielen.

Hans Walter / Volksstimme

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… „Rosmarie Vogtenhuber, die in hiesigen Gefilden gestandene und beliebte Regisseurin stellt sich der Herausforderung, mit ihrer Arbeit gegen die Opulenz eines Erfolgsfilmes anzutreten, bei aller Action Theaterkunst zu zelebrieren und satte 660 Textseiten auf ein knapp dreistündiges Theatererlebnis einzudampfen." …

… „philosophisch, theologisch und historisch“

„Vogtenhuber spart dabei nicht an Gruselelementen und hat mit Anita Fuchs sowohl eine ihre Intentionen aufnehmende Ausstatterin an ihrer Seite, als auch gute Maskenbildner hinter der Bühne.“ …

… „In der Kutte des englischen Franziskanermönchs William von Baskerville steckt Jürgen A. Verch, ein Berliner Charakter-Darsteller, der einst auch als Clown Zirkuszelte voll Besucher begeisterte. Er sprüht vor Scharfsinn, vermag sich differenziert in Situationen hineinzufühlen, ist einfach massiv präsent.“ …

… „Jorges apokalyptische Predigt zählt letztlich zu den echten Gänsehaut-Szenen. Den verheerende Brand im bibliophilen Heiligtum entwickelt Rosmarie Vogtenhuber noch mal zu einem abschließenden Glanzlicht.“ …

Uwe Kraus / Mitteldeutsche Zeitung

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