Sissy
Operette von Ernst und Hubert Marischka, Musik von Fritz Kreisler
Musikalische Leitung: Symeon Ioannidis, Inszenierung: Jürgen Pöckel, Ausstattung: Kordula Kirchmair-Stövesand, Choreografie: Jaroslaw Jurasz
Die junge Sissy wächst mit ihrer Schwester Nené und fünf weiteren Geschwistern in einer herzhaft bayrischen Familie auf. Ihr Vater, Herzog Max, liebt die Jagd und gutes Essen. Ihre Mutter strebt nach Höherem. Gemeinsam mit ihrer Schwester, der Erzherzogin Sophie, Mutter des Kronprinzen Franz Joseph, plant sie eine Verlobung zwischen dem zukünftigen Kaiser von Österreich mit ihrer Tochter Nené. Doch der Prinzen verliebt sich in Sissy - eine Liebe, die nichts mehr aufhalten kann.
Die Singspielfassung, Vorlage für den ersten Teil der Filme mit Romy Schneider, erzählt in heiteren Dialogen und mit herrlichen Wiener Operettenmelodien die berühmte Geschichte vom Mädchen, das zur Kaiserin wird.
Rundfunk-Werbe-Jingle
Termine
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| Sa, |
22.05.10, |
15.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| Mo, |
24.05.10, |
15.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| Sa, |
05.06.10, |
15.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| So, |
11.07.10, |
15.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| So, |
18.07.10, |
15.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| Do, |
22.07.10, |
15.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| So, |
25.07.10, |
15.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| Mi, |
04.08.10, |
15.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| So, |
08.08.10, |
15.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| Do, |
12.08.10, |
15.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| Sa, |
14.08.10, |
15.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| Mi, |
18.08.10, |
15.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| Sa, |
21.08.10, |
20.00 |
Uhr |
Wasserschloss Westerburg
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| Do, |
26.08.10, |
15.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| Sa, |
28.08.10, |
19.30 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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| So, |
05.09.10, |
15.00 |
Uhr |
Harzer Bergtheater Thale
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Besetzung
Fotos













Pressestimme: Irrungen und Wirrungen in einer zauberhaften Geschichte
Mitteldeutsche Zeitung, 26.05.2010
VON PETRA KORN
THALE/MZ - Der bayrische Herzog Max probt mit der putzmunteren Schar seiner jüngeren Kinder alles andere als ernsthaft das Marschieren der Soldaten. Seine älteste Tochter Nené glüht noch vom Rendezvous mit ihrem Liebsten, dem Prinzen Thurn-Taxis. Nun bekennt sie gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Elisabeth, genannt Sissy, die von ihrer gerade beendeten Bootstour schwärmt, musikalisch im Duett: "Ich glaube, das Glück hält mich heute im Arm". Weit gefehlt - denn mitten in diese Idylle am Starnberger See platzt der Brief, auf den Max´ Frau Ludovika hingearbeitet und auf den sie so gewartet hat: Ihre Schwester, die Erzherzogin Sophie, lädt Ludovika und deren Tochter Nené nach Bad Ischl ein; Nené soll Sophies Sohn, den Kaiser Franz Joseph, kennen lernen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. . .
Die berühmte Geschichte von dem Mädchen, das Kaiserin wird, ist in diesem Sommer in Thale zu erleben: Das Nordharzer Städtebundtheater hat für das Harzer Bergtheater die Operette "Sissy" produziert. Die Inszenierung dieses, im Jahr 1932 in Wien uraufgeführten Singspiels von Ernst und Hubert Marischka mit Musik von Fritz Kreisler, nach welchem auch der erste Teil der berühmten Filme mit Romy Schneider gedreht wurde, lag in den Händen des Dresdener Regisseurs Jürgen Pöckel.
Und natürlich geht auch in dieser Inszenierung unter der musikalischen Leitung von Symeon Ioannidis alles gut aus. Am Ende der wundervoll, aufwendig und mit viel Liebe zum Detail ausgestatteten Geschichte - für diese historische Ausstattung zeichnete Kordula Kirchmair-Stövesand verantwortlich - sind Franz Joseph und Sissy, die sich schon bei ihrer ersten Begegnung ineinander verlieben, trotz aller, auf anderes zielender, Verkupplungsversuche ein Paar. Und Helene, Nené genannt, bekommt ihren Thurn-Taxis.
Die temporeiche Inszenierung überzeugt mit spritzig amüsanten Dialogen, charmanten, ins Ohr gehenden Melodien, witzigen Details - und mit ihren Solisten: Regina Pätzer, die die Titelpartie singt, ist eine temperamentvolle, freiheitsliebende, sehr erfrischende Sissy, die ihre und die Belange ihrer Familie beherzt in die Hand nimmt. Tobias Sorge überzeugt als charmanter Franz Joseph, der um die ihn umgebenden Zwänge weiß und dennoch versucht, seinen Weg zu gehen. Klaus-Uwe Rein gibt einen sehr bodenständigen Herzog Max, einen liebevollen Familienvater, der seinen Kindern ebenso zugetan ist wie seiner Frau, die er wegen ihrer Ambitionen fürs Höhere liebevoll-scherzhaft gern "Königliche Hoheit" nennt. Edith Jeschke brilliert als streng aristokratische Erzherzogin und Kaiserinmutter, die keine Widerrede duldet und ebenso unnachgiebig wie unnahbar ist. Und Norbert Zilz überzeugt als komischer, fast bedauernswerter Oberst von Kempen, der mit einer Mission nach der anderen betraut wird. Einfach köstlich ist Thomas Klunke, der als Zeremonienmeister Baron Hrdlicka, auf knallroten Plateauschuhen dahinschreitend, mit einem mit Wiener Schmäh intonierten "Aber es gehört sich doch nicht!" aller möglichen wie unmöglicher Situationen Herr zu werden sucht.
Viele weitere Mitwirkende - Solisten, Opernchor, Orchester, Verstärkungschor und Statisterie des Nordharzer Städtebundtheaters -tragen dazu bei, dass diese Inszenierung einen bunten, bei mehr als zweistündiger reiner Spielzeit dennoch sehr kurzweiligen und sowohl optisch wie akustisch einen äußerst vergnüglichen Nachmittag bietet.
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